Anlockversuche mit dem Kleinen Nachtpfauenauge.
![]() Herbstliche Exkursion in den Hasbruch.
Der Schwalbenschwanz auf dem »Osternburger Utkiek«. ![]() Carsten Heinecke nahm die Urkunde zum »Utkiek-Projekt« zum Niedersächsischen Umweltpreis aus Händen von Umweltminister Hans-Heinrich Sander und Anne Zachow entgegen.
Der Hochmoor-Perlmutterfalter - ein Eiszeitrelikt.
Hochmoor-Bläulinge bei der Paarung.
Ein Männchen des Kleinen Nachtpfauenauges.
Carsten Heinecke in der 2b in GS Elmendorf-Aschhausen in Bad Zwischenahn im Jahr 2011. |
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Unsere Projekte - Wir tun was!
Hier sind unsere Aktivitäten und zunächst wichtigsten Projekte aufgelistet, bei denen jeder mitmachen kann:
Übersicht
> Fortbildungen, Exkursionen und Veranstaltungen- Unsere AG-Arbeit Beispiele: Veranstaltung: Leuchtnächte im Juli 2008 ein voller Erfolg! Exkursion: Spanner und Öko-Paparazzi im Hasbruch!
Schmetterling des Jahres 2011 - Unser Beitrag zum »Schillerfalterjahr« Wir möchten uns aktiv am Schutz des »Schmetterlings des Jahres 2011« beteiligen. Gespräche mit Revierförstern, öffentliche Auftritte in der Lokal- und Regionalpresse, Faltblätter, Exkursionen zum Großen Schillerfalter und zum Schutz seiner Lebensräume stehen auf unserem Programm.
Wir führen diesen Wettbewerb durch, der sich gleichermaßen an alle interessierten Gartenbesitzer wie auch Kleingärtner richtet. Unser Wunsch ist, dass durch eine naturnahe Gartengestaltung die Gärten im Stadtgebiet Oldenburgs schmetterlingsfreundlicher werden und dadurch weitere Lebensräume für Schmetterlinge entstehen. Das Preisträgerfoto 2011 zeigt von links nach rechts: NABU-Geschäftsführer Rüdiger Wohlers, Elisabeth Woesner (Schmetterlings-AG), Ingrid Grenz (Heilpädagogischer Zweig der Freien Waldorfschule), Andrea Sobich mit Sohn (1. Preis), Hanna Bierwirth (Grundschule Dietrichsfeld), Carsten Heinecke (Leiter der Schmetterlings-AG), Regine Schumann (3. Preis), Dr. Günther Nagel-Kreysing (2. Preis). Preisverleihung: Schmetterlingsfreundliche Gärten 2011Faltblatt: Schmetterlingsfreundliche Gärten in Oldenburg 2011 Wettbewerb: Schmetterlingsfreundliche Gärten in Oldenburg 2011 Pressemeldung: NABU startet Wettbewerb "Schmetterlingsfreundliche Gärten in Oldenburg"
... für Schwalbenschwanz und Co. Dieser imposante Ritterfalter ist im Oldenburger Raum sehr selten geworden. Er nutzt zur Balz markante Geländeerhebungen wie unbewaldete Hügelkuppen. Man nennt dieses Verhalten auch Hilltopping oder zu Deutsch Gipfelbalz. Aber wo nur findet man im Flachland Hügel? Klar, auf rekultivierten Mülldeponien. Die Stadt Oldenburg möchte auf dem ehemaligen Deponiegelände an der Eidechsenstaße einen naturnahen Landschaftspark entwickeln - eine grüne Insel mitten in der Stadt. Die Eröffnung fand im Oktober 2009 statt. Schon im Sommer 2010 tummelten sich auf den blumenbunten Wiesen hunderte Hauhechel-Bläulinge. Zitronenfalter, Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und Admiral haben den »Osternburger Utkiek« bereits als Lebensraum auserkoren. Die besondere Überraschung selbst für uns: Sogar der Schwalbenschwanz hat die drei Berge schon entdeckt. Der Schmetterling benötigt blütenreiche Magerwiesen zur Nektarsuche und geeignete Fraßpflanzen für seine Raupen. Dazu gehören zahlreiche Doldenblütler wie beispielsweise die Wilde Möhre oder der Wilde Fenchel. Aber auch die Weinraute spielt eine bedeutende Rolle für die Entwicklung des Schmetterlings. Die Schmetterlings-AG des NABU Oldenburg steht der Stadt bei der schmetterlingsfreundlichen Gestaltung, Pflege und Entwicklung des ehemaligen Deponiegeländes beratend zur Seite. Am Dienstag den 26. Oktober erhielten wir eine Urkunde zur Anerkennung besonderer Leistungen im Rahmen des Umweltpreises 2010 der Bingo-Umweltstiftung in Hannover. Zum Thema »Grüne Inseln im Siedlungsbereich« wurden unsere Aktivitäten im Zuge der Optimierung des ehemaligen Deponiegeländes »Osternburger Utkiek« geehrt. Hier wurden - und werden weiterhin - Flächen in Hinblick auf die Förderung heimischer Schmetterlingsarten optimiert. Weitere Infos: Der Osternburger Utkiek (PDF) Steckbrief: Der Schwalbenschwanz
Inzwischen haben wir so viele Daten gesammelt, Fotos gemacht und uns mit den Schmetterlingen des Oldenburger Raumes befasst, dass es uns möglich ist, einen Verbreitungsatlas der Tagfalter für den Oldenburger Raum zu erstellen. Rund 55 Arten der bunten, tagaktiven Großschmetterlinge kommen bei uns vor. Auf der Grundlage der Auswertung vorhandener Daten in Ergänzung mit eigenen Erfassungsergebnissen möchten wir diese Schmetterlingsgruppe der interessierten Öffentlichkeit in Form eines Buches, das auch die Bestimmung der Arten ermöglichen wird, zugänglich machen.
Seit 2008 sind wir in mehreren Moorgebieten in und um Oldenburg auf der Suche nach Schmetterlingen. Insgesamt ist das Nordwestdeutsche Tiefland in dieser Hinsicht ein »Weißer Fleck auf der Landkarte«, das heißt man weiß von vielen Schmetterlingen gar nicht, ob sie hier überhaupt vorkommen. Bei unserem »Moor-Projekt« interessieren uns besonders die Moorspezialisten unter den Schmetterlingen. Davon gibt es im äußersten Nordwesten Niedersachsens mindestens zehn Arten. Manche dieser Schmetterlinge sind vielleicht inzwischen ausgestorben und andere wurden im direkten Umfeld Oldenburgs noch gar nicht gefunden. Wir haben das Ziel, die Schmetterlingsfauna der Moore in und um Oldenburg annähernd vollständig zu erfassen, um die regionale Ökologie besonders der Moorschmetterlinge besser zu verstehen und um gezielte Schutzmaßnahmen für die faszinierenden Tiere und ihre Lebensräume initiieren zu können. Das Projekt wird von der Umweltstfiftung Weser-Ems gefördert. Erfassung und Dokumentation - Die Großschmetterlinge der Moore Zwischenbericht 2011- Die Schmetterlinge der Moore Oldenburgs
Das Kleine Nachtpfauenauge vereinigt eine ganze Reihe von Vorteilen auf sich, die ihn gerade für schulische Zwecke besonders geeignet machen. Die Tiere sind relativ groß und robust und sie sind in allen Entwicklungsstadien ausgesprochen interessant. In Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg und der Grundschule Dietrichsfeld wurde inzwischen ein Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen. Die Erfahrungen solllen dem Ausbau der Schmetterlingszucht an Oldenburger Schulen dienen. Interessierte Lehrer an der Schmetterlingszucht in ihrer Schule nehmen einfach Kontakt zu uns auf (s. oben unter Impressum). Hier kannst du einen Bericht und viele Bilder von der Klasse 2a der Grundschule Dietrichsfeld ansehen. Bericht zur Zucht des Kleinen Nachtpfauenauges Bilder zur Zucht des Kleinen Nachtpfauenauges Weitere Infos: Artenportrait: Kleines Nachtpfauenauge Fotostrecke: Kleines Nachtpfauenauge Nachtgestalten und andere Spinner: Die Nachtfalterfamilien
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