|
Zitronenfalter gehören zu den ersten
Die Falter mögen violette Blüten.
Die Raupen sind gut getarnt .
Die Puppe des Zitronenfalters.
Und so sehen die Eier aus. |
Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
1. Allgemeines - 2. Kennzeichen - 3. Größe - 4. Lebensraum - 5. Entwicklung - 6. Futterpflanzen - 7. Verbreitung - 8. Gefährdung und Schutz ![]() Der unverwechselbare Zitronenfalter ist Mitglied in der Familie der hellen Weißlinge (Pieridae). Seinen deutschen Namen hat er von der leuchtend zitronengelben Farbe des männlichen Falters. Seine Größe als tagaktiver Falter und die gelbe bzw. grünweiße Grundfarbe lassen ihn als sehr auffällig erscheinen. In Ruhestellung sind die Flügeloberseiten selten sichtbar. Vorder- und Hinterflügel besitzen je einen kleinen rotbraunen Fleck und sind an der Spitze jeweils in einem kurzen Zipfel ausgezogen. Im Gegensatz zum Männchen ist das Weibchen hellgrün gefärbt. Raupe wird bis zu 30 Millimeter lang. Der vergleichsweise große Falter erreicht Flügelspannweiten zwischen 50 und 55 Millimetern. Der Zitronenfalter lebt in Wäldern, an Waldrändern, in Gebüschstrukturen und eher nur durchziehend auch Siedlungsgärten. Er überwintert am Boden zwischen trockenem Laub oder im Efeudickicht. Die Ablage der einzelnen Eier findet nach der bis zu dreistündigen Paarung (März/April) bevorzugt an frischen Blattknospen des Faulbaums (Frangula alnus) statt. Die kurz behaarte, grünliche Raupe mit Längsstreifen ist hervorragend getarnt. Sie verpuppt sich als Gürtelpuppe. Im Hochsommer (Juli/August) schlüpft der junge Falter. Er bildet eine Generation im Jahr. Faulbaum, Echter Kreuzdorn. Junge Falter bevorzugen violett und rot blühende Pflanzen. Der Falter fliegt praktisch überall in Europa. Er ist noch häufig anzutreffen, wird jedoch in jüngster Zeit hier und da seltener. Er ist auch in Nordafrika und Asien verbreitet. Von einer Gefährdung kann man noch nicht sprechen. Zusammengestellt von Henning Cordsen im Mai 2011. |