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Die Preise

1. Preis: ein Naturerlebnis-Wochenende auf dem NABU Gut Sunder für 2 Personen im Wert von 300 € (freie Terminwahl).

2. Preis: ein Einkaufsgutschein für die Bioland-Kräuterei in Oldenburg im Wert von 50 €.

3. Preis: das Bestimmungsbuch »Der neue Kosmos Schmetterlings­führer« von Heiko Bellmann im Wert von 26,90 €.

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NABU verleiht Preise für


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Zu dem Wettbewerb hatte unsere Schmetterlings-AG im März diesen Jahres ausgerufen. Elisabeth Woesner, Elke Freese und Carsten Heinecke von der Schmetterlings-AG bildeten die Jury und besuchten über 20 Gärten im Stadtgebiet. »Wir waren erfreut, dass sich viele Gartenbesitzer Gedanken über eine naturnahe Gartengestaltung machen und bereits einiges umgesetzt haben«, erläutert Carsten Heinecke, Leiter der Schmetterlings-AG.
Am 6. Oktober fand die Preisverleihung in den Räumen des NABU Oldenburg statt. Ausgezeichnet wurden drei Privatgärten und zwei Schulen, die in vorbildlicher Weise schmetterlingsfreundlich gestaltet wurden. top

Den ersten Preis erhielt Familie Sobich aus Bümmerstede für ihren Garten mit vielfältigem Blütenangebot, Kräutern, Obstbäumen und naturnaher Hecke aus Weiden. Dr. Nagel-Kreysing aus Eversten darf sich über den zweiten Platz für seinen bunten Garten mit zahlreichen Wild- und Zierstauden freuen. Familie Schumann aus Etzhorn konnte mit ihrer über Jahre hinweg gut gepflegten Wildblumenwiese den dritten Preis erwerben.

preisverleihung

Das Preisträgerfoto zeigt von links nach rechts: NABU-Geschäftsführer Rüdiger Wohlers, Elisabeth Woesner (Schmetterlings-AG), Ingrid Grenz (Heilpädagogischer Zweig der Freien Waldorfschule), Andrea Sobich mit Sohn (1. Preis), Hanna Bierwirth (Grundschule Dietrichsfeld), Carsten Heinecke (Leiter der Schmetterlings-AG), Regine Schumann (3. Preis), Dr. Günther Nagel-Kreysing (2. Preis). top

Bei einer schmetterlingsfreundlichen Gartengestaltung kommt es übrigens nicht unbedingt auf die Grundstücksgröße an. Die Gewinner des Wettbewerbs haben auf relativ kleinem Raum zahlreiche naturnahe Gestaltungselemente verwirklicht. »Ob es sich um eine Kräuterspirale, eine naturnahe Hecke oder eine artenreiche Wildblumenwiese handelt – den Schmetterlingen nutzt auch die Vielfalt solcher Gestaltungselemente. Wichtig ist, dass möglichst viele heimische Pflanzen verwendet werden, weil diese auch den Raupen der Falter Nahrung bieten. Viele Schmetterlinge überwintern zudem als Raupen oder Puppen in Bereichen, wo das Laub liegen gelassen wird«, erklärt Carsten Heinecke.

erster platz

Vielfältige schmetterlingsfreundliche Gestaltungselemente im Garten der Familie Sobich - hier ein mageres Hügelbeet.

zweiter platz

Üppige Vielfalt aus Wild- und Zierstauden im Garten von Dr. Nagel-Kreysing.

schumann

Die gut gepflegte Wildblumenwiese der Familie Schumann überzeugte die Jury besonders.top

Urkunden gab es zudem für den Heilpädagogischen Zweig der Waldorfschule sowie die Grundschule Dietrichsfeld, die sich ebenfalls in besonderer Weise um eine naturnahe Gestaltung ihrer Schulgrundstücke bemüht haben. Dass an dem Wettbewerb auch zwei Schulen teilgenommen haben, hat uns besonders gefreut, denn auf diese Weise können den Schülern wichtige Zusammenhänge von Tieren und Pflanzen sowie Entwicklungszyklen im eigenen Schulgarten vermittelt werden.

NABU-Bezirksgeschäftsführer Rüdiger Wohlers betonte bei der Preisverleihung, dass es ein großes Anliegen des Naturschutzes sein müsse, das Augenmerk der breiten Öffentlichkeit auch auf weniger bekannte Schmetterlingsarten zu richten und darauf, dass ihre Lebensräume rapide verloren gingen. Er dankte der Umweltstiftung Weser-Ems, durch deren Förderung der Wettbewerb ermöglicht wurde.top

Weitere Informationen rund um den schmetterlings-
freundlichen Garten:

Was jeder tun kann: Eine Falteroase im eigenen Garten (PDF)

Pflanzenliste - Für den Oldenburger Raum geeignete Arten (PDF)

Tipps und Tricks - Für einen naturnahen Garten

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